IR Periprozedurale Antikoagulation Clearance

    Leitlinienbasierte Antikoagulation und Thrombozytenaggregationshemmer-Clearance unter Verwendung der SIR-Konsensusleitlinien 2019. Risikostufe des Verfahrens, Laborwerte, Halte-/Wiederaufnahmezeitpunkt, Arzneimittelinteraktionen und klinische Warnhinweise.

    SIR 2019 - Davidson et al., JVIR 2019;30:1155-1167 - Patel et al., JVIR 2019;30:1168-1184

    Was dieses Tool leistet

    IR Anticoag verwandelt die Konsens-Tabellen des SIR 2019 in einen Arbeitsablauf am Krankenbett für den gesamten Verfahrensablauf: Planung der Haltezeit vor dem Verfahren, Freigabe am Tag des Verfahrens (Laborwerte + Risikokontext) und Zeitplan für den Neustart nach dem Verfahren.

    Warum es sie gibt

    Das periprozedurale Antikoagulationsmanagement ist eine Arbeit mit hoher Frequenz und hoher Reibung:

    • Der Leitfaden ist lang, bruchstückhaft und zeitaufwändig, wenn man ihn mittags liest.
    • Differenzierte Fälle (ältere Menschen, hohes Blutungsrisiko, CLD) werden uneinheitlich behandelt
    • Übermäßig konservative Haltungen verzögern die Verfahren und erhöhen das Thromboserisiko

    Dieses Tool verkürzt die Suchzeit und standardisiert die Logik - ohne die klinische Beurteilung zu ersetzen.

    Kernarbeitsablauf (3 Phasen)

    Phase 1: Vorplanung

    Wählen Sie das Verfahren und die Antithrombotika aus und sorgen Sie für ein Timing, das den Kontext berücksichtigt (einschließlich der Nierenfunktion, sofern relevant).

    Phase 2: Freigabe

    Bewertung am Tag der Freigabe/Nichtfreigabe mit Ampelausgabe (erfüllt/vorgewarnt/gestoppt), Erkennung fehlender Labore und CLD-spezifischen Schwellenwerten.

    Phase 3: Nach dem Verfahren

    Der Zeitpunkt des Wiederanlaufs richtet sich nach dem Risiko des Verfahrens und dem Ereignis (z. B. traumatischer Zugang oder Blutung).

    Was sie umfasst

    • Über 200 IR-Verfahren, die den SIR-Risikostufen zugeordnet sind
    • 30+ antithrombotische Mittel (DOACs, Thrombozytenaggregationshemmer, Umkehr-/Hämostyptika)
    • CLD-Pfad mit Eingabeaufforderungen für Thrombozyten und Fibrinogen
    • Blutungsrisikofaktoren (z. B. HAS-BLED-ähnliche Faktoren) zur Unterstützung konservativer Ziele
    • Interaktions- und Ergänzungsscreening
    • Mobile-first und offline-freundlich (PWA)

    Umgang mit Daten

    Wird client-seitig in Ihrem Browser ausgeführt. Geben Sie keine Patientenidentifikatoren ein. Der Sitzungsstatus wird im Browser gespeichert und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

    Häufig gestellte Fragen

    Auf welche Leitlinien stützt sich dieses Instrument?

    Dieses Tool setzt die SIR 2019 Consensus Guidelines for Periprocedural Management of Thrombotic and Bleeding Risk (Parts I and II) um. Die Risikoeinstufung des Verfahrens folgt der SIR-Tabelle 3, die Laborschwellenwerte folgen den SIR-Tabellen 2-4 und der Zeitplan für das Halten/Wiederaufnehmen der Medikation folgt der SIR-Tabelle 6.

    Ersetzt dieses Instrument die klinische Beurteilung?

    Nein. Dies ist nur eine klinische Entscheidungshilfe. Die endgültige Entscheidung über ein bestimmtes Verfahren muss vom behandelnden Arzt unter Berücksichtigung des individuellen Patienten, der Praxisumgebung und der verfügbaren Ressourcen getroffen werden.

    Speichert oder übermittelt es Patientendaten?

    Nein. Das Tool läuft vollständig in Ihrem Browser. Geben Sie keine Patientenidentifikatoren ein. Es werden keine Daten an einen Server gesendet. Der Sitzungsstatus verwendet den lokalen Speicher des Browsers und kann jederzeit gelöscht werden.

    Wie werden die Verfahren nach ihrem Risiko eingestuft?

    Der SIR verwendet ein 2-stufiges System (geringes und hohes Blutungsrisiko). Verfahren, die in SIR-Tabelle 3 ausdrücklich aufgeführt sind, verwenden diese Klassifizierungen. Für nicht aufgeführte Verfahren wird die klinische GigHz-Zuordnung mit konservativen Standardwerten verwendet, die im Tool deutlich gekennzeichnet sind.

    Was ist mit Zirrhose oder chronischen Lebererkrankungen?

    Wenn Zirrhose/CLD ausgewählt wird, wechselt das Tool zu den Schwellenwerten der SIR-Tabelle 4. Die Standard-Gerinnungsparameter sagen das Blutungsrisiko bei CLD nicht zuverlässig voraus. Das Tool ergänzt die erforderlichen Laborwerte um Fibrinogen und verwendet CLD-spezifische Thrombozyten- und INR-Zielwerte.

    Haben Sie einen Fehler gefunden oder einen Vorschlag? Wir entwickeln Tools für spezifische IR-Workflow-Herausforderungen.

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