PE Reperfusion / IR Consult Triage
Aufklärungsinstrument zur Unterstützung von Überwachungs- und Eskalationsentscheidungen und zur Klärung der Frage, wann Pulmonary/PERT und IR einzuschalten sind.
Kein medizinischer Rat. Verwenden Sie lokale PE/PERT-Protokolle und klinisches Urteilsvermögen. Geben Sie keine Patientenidentifikatoren oder Freitext-Falldetails ein. Dieses Tool speichert oder überträgt keine Daten.
1 Kontext
Das von diesem Tool verwendete Stabilitätsfenster: dauert 4-6 Stunden (ED).
2 Hämodynamik/Instabilitätsscreening
3 RV-Dysfunktion
4 Biomarker
5 Verlauf / Zielsetzung Verschlechterung
Objektive Verschlechterung innerhalb des Stabilitätsfensters (ED: 4-6h).
Verwenden Sie dies nicht, wenn die Eskalation aufgrund der Bettenverfügbarkeit erfolgte.
6 Timing / Anatomie / Sicherheitsmodifikatoren
- STURM-PE (RCT, 2024): Bei PE mit mittlerem und hohem Risiko verbesserte die computergestützte Vakuumthrombektomie + Antikoagulation die 48-Stunden-RV/LV-Reduktion im Vergleich zur alleinigen Antikoagulation und normalisierte die Vitalzeichen früher; kein nachgewiesener Mortalitätsvorteil; es bestehen Verfahrensrisiken.
- PEERLESS (RCT, 2024): Bei Patienten, die für einen Kathetereingriff ausgewählt wurden, war die großlumige mechanische Thrombektomie der kathetergesteuerten Thrombolyse überlegen, da sie zu einer geringeren Verschlechterung/einem geringeren Ausfall und einer geringeren Inanspruchnahme der Intensivstation/einer kürzeren Liegezeit führte; kein Unterschied bei der Sterblichkeit oder größeren Blutungen.
- Formulierung von Leitlinien (ESC/ACC-Zusammenfassungen): Eine systemische Thrombolyse ist der hämodynamischen Instabilität mit hohem Risiko vorbehalten; eine routinemäßige Reperfusion wird bei einer stabilen PE mit mittlerem Risiko nicht empfohlen; kathetergestützte oder chirurgische Optionen werden in der Regel zur Rettung in Betracht gezogen, wenn sich eine Instabilität entwickelt oder wenn die Thrombolyse kontraindiziert ist oder versagt.
- Blutung/Hämatom an der Zugangsstelle; Gefäßverletzung
- Verletzung/Riss der Lungenarterie (selten, schwerwiegend)
- Herzreizungen/Arrhythmusstörungen; Herzblock (geräteabhängig)
- Hämolyse und mögliche Nierenbelastung (geräteabhängig)
- Begrenzte Reichweite des distalen Gerinnsels; segmentale Restkrankheit kann bestehen bleiben
- Mögliche Embolisierung/Gerinnselwanderung
Benötigen Sie ein klinisches Tool, das für Ihren Arbeitsablauf entwickelt wurde?
Wir entwickeln schnelle, klinisch orientierte Rechner und Entscheidungshilfen. Wenn Sie diesen Pfad an das PE/PERT-Protokoll Ihres Krankenhauses anpassen möchten - oder einen Rechner für eine andere Erkrankung benötigen - lassen Sie uns darüber sprechen.