
Refinanzierungen schwanken, Fed senkt erneut Zinsen und KI-Begeisterung beflügelt Märkte: Woche vom 26. Oktober bis 2. November 2025
📈 Überblick für Führungskräfte
Die Woche zwischen Ende Oktober und Anfang November war geprägt von Gegensätzen. Die Hypothekenzinsen sanken auf etwa 6,30 %.– der niedrigste Stand seit einem Jahr – dennoch Die Zahl der noch nicht abgeschlossenen Immobilienverkäufe blieb unverändert und lag 34 % unter dem Niveau von 2019.. Das Die US-Notenbank senkte die Zinsen um 25 Basispunkte., und signalisierte damit das Ende der quantitativen Straffung am 1. Dezember, aber Vorsitzender Powell warnte, dass eine weitere Senkung im Dezember nicht sicher sei. Die Banken nahmen Kredite in Rekordhöhe auf. $50 Milliarden aus der ständigen Repo-Fazilität der Fed, um die Finanzierungsprobleme zum Monatsende zu beruhigen.
Wohnungsmarkt, Inflation, Arbeitsmarkt, Liquidität und alternative Vermögenswerte zeigten alle unterschiedliche Signale. Dieser Beitrag analysiert, was sich verändert hat und was dies für Anleger bedeutet.
🏠 Wohnen & Immobilien
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Die Nachfrage bleibt weiterhin unverändert: Die Zahl der noch nicht abgeschlossenen Immobilienverkäufe blieb im September unverändert und liegt weiterhin bei etwa 34 % unter dem Niveau vor der Pandemie, obwohl die Hypothekenzinsen auf ein Jahrestief gefallen sind. Die Käufer warten weiterhin auf größere Preisrückgänge oder weitere Zinssenkungen.
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Preise für Eigentumswohnungen unterhalb der Blasen-Spitzenwerte: Die Preise für Eigentumswohnungen der mittleren Preisklasse in mehreren Metropolen – Silver Spring, St. Louis, Cape Coral, Baton Rouge, Lafayette – liegen derzeit bei unter ihren Höchstständen aus der Immobilienblase von 2005–2008. Auf nationaler Ebene zeigt der Freddie-Mac-Index nur +1 % Wachstum gegenüber dem Vorjahr mit 19 Bundesstaaten unter den bisherigen Höchstständen.
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Angebot weiterhin erhöht: Das Angebot an Einfamilienhäusern liegt bei etwa 4,5 Monaten und das Angebot an Eigentumswohnungen bei etwa 6,5 Monaten, dem höchsten Stand seit 2016. Bauunternehmen bieten weiterhin Anreize und Preissenkungen an.
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💼 Arbeitsmarkt und Politik
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Zinssenkungen der Fed und Ende der quantitativen Straffung: Der Offenmarktausschuss senkte den Leitzins auf 3,75–4,0 % und kündigte das Ende der quantitativen Straffung zum 1. Dezember an. Zwei Mitglieder stimmten dagegen und wiesen auf die Unsicherheit der Politik hin.
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Dollar aufgrund von Vorsicht stabil: Powell sagte, eine Zinssenkung im Dezember sei “keine ausgemachte Sache” den US-Dollar stärken.
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Nichtveröffentlichung von Gehaltsabrechnungen: Die Schließung der Regierung verzögerte die Oktober-Lohnabrechnungen. Etwa 100.000 Bundesangestellte Diejenigen, die ihre Kündigung aufgeschoben haben, werden aus der Lohnabrechnung gestrichen, wenn die Daten wieder aufgenommen werden. Die Märkte werden sich auf private ADP-Daten stützen.
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Repo-Turbulenzen: Die Banken nahmen die Standing Repo Facility in Rekordhöhe von $50 Mrd. in Anspruch; die ON-RRP-Salden stiegen sprunghaft an. Die Fed diskutiert weiterhin, ob der Fed Funds Rate der richtige Referenzwert ist.
💡 Inflation und Liquidität
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OER-Anomalie: Der Verbraucherpreisindex für September wurde durch einen ungewöhnlich niedrigen Wert gedrückt. 0,13 % Anstieg der Eigentümeräquivalente Miete gegenüber dem Vormonat, was 26 % des Gesamt-VPI ausmacht. Ohne diesen Ausreißer wäre die Inflation höher ausgefallen.
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Reserven schwinden: Die Reserven der Fed und die ON-RRPs gingen zurück um $109 Milliarden im Oktober und seit 2021 um $3 Billionen【995813091801045†L56-L97】. Die im Umlauf befindliche Währung nimmt weiter zu, wodurch die Reserven weiter geschmälert werden【995813091801045†L100-L117】.
🏦 Metalle & Kryptowährungen
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Gold bleibt stabil: Der Spotpreis für Gold blieb aufgrund der Nachfrage nach sicheren Anlagen über $4.000 USD/Unze. Seit Jahresbeginn ist Gold um ~50 % gestiegen.
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Bitcoin volatil: Bitcoin bewegte sich um $115 k, nachdem es Mitte Oktober $125 k erreicht hatte. Regulatorische Gegenwinde (z. B. das bevorstehende IRS-Formular 1099-DA) belasten weiterhin.
🔍 Wichtige Schlagzeilen und Marktthemen
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KI-Fieber: Die Marktkapitalisierung von Nvidia übertraf kurzzeitig 1 Billiarde, was zeigt, wie konzentriert die Rallye an den Aktienmärkten geworden ist.
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Tarifdrama: Der Oberste Gerichtshof der Vereinigten Staaten wird am 5. November Fälle zu Trumps Zöllen verhandeln.
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Öl & OPEC+: OPEC+ trifft sich diese Woche; Rohöl bleibt in einer engen Bandbreite, da die Produzenten moderate Produktionssteigerungen abwägen.
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RBA & BoE: Die Reserve Bank of Australia wird nach den hohen Inflationszahlen wahrscheinlich die Zinsen unverändert lassen, während die Bank of England hinsichtlich einer möglichen Zinssenkung vor einer knappen Entscheidung steht.
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Stress bei Gewerbeimmobilien: Die Ausfallraten bei gewerblichen Immobilienkrediten (CMBS) erreichten einen Datensatz 11.8 %, und übertrafen damit ihren Höchststand während der globalen Finanzkrise.
✅ Zusammenfassung
Diese Woche unterstreicht, wie die Die makroökonomische Lage bleibt prekär.Die Geldpolitik wird gelockert, aber der Immobilienmarkt bewegt sich nicht. Die Liquiditätsbedingungen sind fragil, und die Inflation könnte aufgrund von Datenverzerrungen hartnäckiger sein als es den Anschein hat. Unterdessen beflügeln KI-Megacaps den Aktienmarkt, auch wenn der gewerbliche Immobilienmarkt schwächelt. Eine Diversifizierung – mit Bargeld, hochwertigen Anleihen und Sachwerten – bleibt weiterhin ratsam.
Über den Autor: Pouyan Golshani
Gründer von GigHz. Arzt, Entwickler und Deep-Tech-Berater, der sich mit den Schnittstellen zwischen fortschrittlichen Materialien, Medizin und Marktstrategien befasst. Ich helfe Innovatoren dabei, ihre Ideen zu verfeinern, die richtigen Stakeholder zu finden und sinnvolle Lösungen zu verwirklichen – Schritt für Schritt.





