Real Asset Investing

Inflationsschwankungen und Immobilienflaute halten an, während die Verschuldung neue Höchststände erreicht (Marktupdate: 19.–26. Oktober 2025)

📌 Wichtigste Erkenntnisse

  • Wohnungsbau weiterhin schwach: Die Verkäufe bestehender Häuser stiegen leicht an, sind aber immer noch 23 % unter 2019 und das Angebot bleibt auf dem Niveau von 2016 wolfstreet.de.

  • Größte Preisrückgänge: Preise für Einfamilienhäuser der mittleren Preisklasse sind gefallen 10-24 % von ihren Höchstständen in 15 großen Metropolen; die Preise für Eigentumswohnungen sind in 23 Städten gesunken 12-28 %.

  • OER-Ausreißer: Eine große statistische Anomalie in Äquivalent der Miete des Eigentümers (26 % des VPI) unterdrückten die Inflationsdaten, aber der Gesamt-VPI stieg dennoch an 0,31 % MoM.

  • Taschen für die Lebensmittelinflation: Rindfleischpreise sprunghaft angestiegen 14,7 % YoY; Eier sind noch 146 % über dem Niveau von Mitte 2020.

  • Meilenstein der Verschuldung: U.S. Staatsanleihen getroffen $38 Trillion, und stieg seit Juli um $1,8 Billionen.

  • Gold und Krypto: Gold überstieg kurzzeitig $4.18 k/oz; Bitcoin wird rund um die Uhr gehandelt. $115 k. Der regulatorische Gegenwind und die Nachfrage nach sicheren Häfen halten an.

  • Was kommt als Nächstes? Die Märkte erwarten eine Zinssenkung der Fed um 25 Bp. und Abfluss am Ende der Bilanzsumme calculatedriskblog.com; Achten Sie auf die Arbeitsmarktdaten für Oktober, die aufgeschobene Entlassungen auf Bundesebene zeigen.

🏠 Wohnungsbau: Verkäufe steigen, Preise rutschen

Die Verkäufe bestehender Eigenheime stiegen im September leicht an, liegen aber weiterhin weit unter dem Niveau vor der Pandemie. Die Verkäufe von Einfamilienhäusern lagen 23 % unter denen von 2019, während die Verkäufe von Eigentumswohnungen in der Nähe von Rekordtiefs verharren. Das Angebot ist reichlich: Der Bestand an Einfamilienhäusern beträgt 4,6 Monate, der an Eigentumswohnungen 6,5 Monate. Selbst leicht gesunkene Hypothekenzinsen (~6,37 %) konnten keine Käufer anlocken; die Kaufanträge liegen 35 % unter denen von 2019.

Der Preisverfall nimmt zu. In Städten wie Oakland, Austin und San Francisco sind die Preise für Einfamilienhäuser der mittleren Preisklasse um 10-24 % gegenüber ihren Höchstständen gesunken. Bei Eigentumswohnungen sieht es noch schlimmer aus: In 23 Ballungsgebieten sind die Preise um 12-28 % gefallen.

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📈 Inflation: Verwerfungen verdecken anhaltenden Druck

Die Lebensmittelinflation bleibt in bestimmten Kategorien hartnäckig. Die Preise für Rindfleisch stiegen im Monatsvergleich um 1,2 % und im Jahresvergleich um 14,7 %; Eier liegen immer noch 146 % über dem Niveau von Mitte 2020. Bei den Kaffeepreisen klafft eine große Lücke zwischen Futures- und Einzelhandelspreisen.

Das Bureau of Labor Statistics meldete, dass das Owner's Equivalent of Rent (OER) nur um 0,13 % MoM gestiegen ist - ein Ausreißer, der den CPI unterdrückte. Ohne diese Anomalie hätte die Inflation im September viel höher ausgesehen. Doch selbst unter Berücksichtigung der OER-Verzerrung stieg der Gesamt-VPI im Monatsvergleich um 0,31 % und im Jahresvergleich um 3,01 %.

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💼 Arbeit, Verschuldung und Politik

Die Arbeitsmärkte zeigen eine Aufweichung der Bedingungen. Die Anspannung auf dem Wohnungsmarkt hat sich im dritten Quartal abgeschwächt, da der NMHC-Index auf 31 gefallen ist. Die Hotelauslastung ist auf 68,5 % gesunken, was auf die Unsicherheit im Zusammenhang mit Handelsreisen zurückzuführen ist. Die Zahl der Anträge auf Arbeitslosenunterstützung ist nach wie vor niedrig, aber die aufgeschobenen Rücktritte auf Bundesebene werden sich in den Lohndaten für Oktober niederschlagen.

Auf der fiskalischen Seite überschritt die US-Verschuldung die Marke von $38 Billionen, was den Druck auf die langfristigen Renditen aufrechterhielt. Vorübergehende Repo-Spitzen wurden durch die Inanspruchnahme der ständigen Repo-Fazilität der Fed durch die Banken eingedämmt. Die Märkte erwarten, dass die Fed die Zinssätze um 25 Basispunkte senkt und ihre Bilanzsummenreduzierung einstellt.

🥇 Märkte und Metalle

Die Aktien bleiben trotz der steigenden Margenverschuldung (um 39 % seit April) hoch, was die Sorge vor Blasenbildung schürt. Gold erreichte einen Rekordwert von über $4,18 k/oz, bevor es sich bei $4,23 k/oz einpendelte reuters.com; Bitcoin wird um $115 k gehandelt, was durch die sich abzeichnenden steuerlichen Meldevorschriften behindert wird.

💡 Mitnehmen

In der zweiten Oktoberhälfte zeigte sich weiterhin eine zweigeteilte Wirtschaft: Die Immobilienmärkte geben trotz niedrigerer Zinsen nach, während die Inflation bei Lebensmitteln und Dienstleistungen anhält. Die massive Emission von Schuldtiteln und die drohenden Kürzungen der Fed erschweren die Aussichten. Anleger sollten weiterhin Diversifizierung in Bargeld, Sachwerten wie Gold und ausgewählten Aktien, während Käufer von Wohneigentum angesichts der wachsenden Bestände bessere Chancen haben könnten.


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Überprüft von Pouyan Golshani, MD, Interventional Radiologist - Oktober 27, 2025